Dämmung nachrüsten ohne Baustelle – geht das überhaupt?

Viele Hausbesitzer zögern, ihre Wärmedämmung zu verbessern, weil sie mit wochenlangen Bauarbeiten, Staub und hohen Kosten rechnen. Dabei lässt sich eine effektive Dämmung in vielen Fällen ganz ohne große Baustelle nachrüsten – dank moderner Einblastechnik.
Bei der Einblasdämmung werden lose Dämmstoffe wie Zellulose, Holzfaser oder Mineralwolle über Schläuche in Hohlräume eingebracht. Das geschieht über kleine Bohröffnungen, die anschließend wieder sauber verschlossen werden. Wände, Dächer oder Decken müssen dafür nicht geöffnet werden. Das spart Zeit, Material und vermeidet Schmutz.
In der Praxis dauert die Nachrüstung eines Einfamilienhauses oft nur einen Tag. Die Räume bleiben bewohnbar, und nach Abschluss der Arbeiten ist kaum etwas von der Maßnahme zu sehen. Gleichzeitig verbessert sich der Wärmeschutz sofort spürbar – die Heizkosten sinken, und das Wohnklima wird gleichmäßiger.
Gerade bei Altbauten mit ungedämmten Hohlräumen bietet sich diese Methode an. Sie ist kostengünstig, effizient und trägt dazu bei, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Wer also sein Haus modernisieren möchte, ohne zur Großbaustelle zu werden, findet in der Einblasdämmung eine saubere und nachhaltige Lösung.